Die Partei „Die Linke“ schafft sich selbst einen Eindruck vom geplanten Neubaugebiet Baaken

Im August trafen sich auf Einladung der Partei „Die Linke“ Anwohner des Baakens um ihre Sorgen und Nöte mit dem angedachten Baugebiet Baaken zu schildern. Zudem gewannen die Anwesenden einen Eindruck über die bereits vorhandene Planung der Lärmschutzmauer und waren der übereinstimmenden Überzeugung, dass hier Handlungsbedarf besteht.
„Vor gut 30 Jahren wurde in Berlin die Mauer unter tosendem Applaus abgerissen und in Werne wird im Jahr 2020 diese bis zu 7,5 m Höhe errichtet. Eine Schande ist das!“, sagt dazu Werner Thiemann.
Deshalb wurde den Anwohner von dem im Rat vertretenden Mitglied, Martin Pausch, weitere Unterstützung zugesagt. Auf seine Initiative hin, soll ein weiteres Gespräch mit der Stadt Werne gesucht werden, um eine Lösung das nicht nur die Schallmauer betrifft, sondern sollte auch die Gefahr zum Hochwasser in den tiefer gelegenen Häuser betreffen.
Der Nachbarschaft war es ein Bedürfnis der Partei „Die Linke“ zu danken, da diese die erste ist, die sich von sich aus diesem Thema angenommen hat.

Mandy Benning stellt sich als Kandidatin im Wahlbezirk 030 und Listenplatz 13 vor.

Name: Mandy Benning

Alter: 32

Wohnhaft: Werne / Aufgewachsen in Stockum

 Erzieherin / Graffiti Artist

Durch meinen Beruf als Erzieherin und Graffiti Artist komme ich regelmäßig mit Kindern & Jugendlichen in Kontakt. Oft entstehen interessante Gespräche und ich darf viel über die Sorgen und Interessen der Jugendlichen erfahren.

Die Jugend in Werne hat unabhängig von der sozialen Schicht ein Problem: sie wissen nicht, wo sie hingehen sollen, es fehlt ihnen an Angeboten und Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Finden die Jugendlichen einen Platz um ihre Freizeit zu verbringen, werden sie oft verjagt oder ihnen wird vorgeworfen für das Müllproblem der Stadt verantwortlich zu sein. Mich würde es freuen weiterhin unter dem Aspekt der Teilhabe mit Kindern und Jugendlichen zu interagieren, um ihnen zu ermöglichen aktiv an der Gestaltung ihres Sozialraumes teilzunehmen.

Des Weiteren ist es mir ein Anliegen die Politik greifbarer und transparenter für Jugendliche zu machen, denn bisher erbringen sie nur wenig Vertrauen gegenüber den Parteien. Das geht aus einer Studie der Universität Erfurt im Auftrag des Landesjugendrings hervor. Der Studie nach ist knapp die Hälfte der Jugendlichen der Meinung, dass Parteipolitiker nicht immer wahrhaftig seien. Von den befragten Jugendlichen ging jeder Dritte davon aus, dass die Parteien zu wenig tun, um soziale Ungleichheit zu verringern. Oft wird den Jugendlichen ein mangelndes Interesse an Politik vorgeworfen, doch das stimmt nicht! Die Jugend ist aktiv und möchte ihren Platz in der Politik finden.

Wir müssen es nur zulassen und die Jugendlichen mit ihren Sorgen und Interessen ernst nehmen.

Denke ich an Fridays for Future ist mir besonders hier klar geworden wie wenig Interesse wir an den Themen der Jugend haben! Forderungen werden nicht umgesetzt oder gar für voll genommen. Wenn wir sagen „Kinder sind unsere Zukunft“ dann sollten wir diese doch auch an der Gestaltung der Zukunft teilhaben lassen! Dafür würde ich mich gerne in Werne stark machen, um den Jugendlichen zu zeigen, wir, DIE LINKE, hören euch zu und helfen euch, eure Anliegen an die Stadt zu bringen – sowie bei der Umsetzung.

Ein weiteres Thema, das mir sehr am Herzen liegt, ist die Abschaffung oder Senkung der Hundesteuer in Werne bzw. ganz Deutschland! Wussten Sie das Deutschland eines der wenigen Länder ist, welche eine Hundesteuer erhebt? In Dänemark gibt es seit 1972 keine Hundesteuer mehr. Frankreich hat die Hundesteuer 1979 abgeschafft, England im Frühjahr 1990. In Schweden wurde sie 1995 abgeschafft. In den folgenden Jahren wurde die Hundesteuer auch in Belgien, Spanien, Italien, Griechenland, Ungarn und Kroatien abgeschafft.

Generell hat es der Hundehalter in Werne nicht immer leicht, es gibt außerhalb der Stadt kaum Möglichkeiten Kotbeutel zu entsorgen oder dem geliebten Vierbeiner leinenlosen Auslauf in Form einer Hundewiese zu ermöglichen. Die Hundesteuer ist eine öffentlich-rechtliche Abgabe, der keine bestimmte Leistung gegenübersteht. Das bedeutet, die Stadt Werne muss keine Kotbeutel kaufen oder aufstellen, sie muss auch keine Hundewiese bereitstellen, von den gezahlten Beiträgen geht in Werne nichts an die Hunde oder deren Besitzer und das möchte ich dringend ändern!

Werne verfügt über genug Grünflächen und es sollte kein Problem sein einen Zaun aufzustellen, um dem Steuerzahler etwas zurück zu geben.

Übrigens stellte die Stiftung Warentest in einem Vergleich von 70 Gemeinden im Jahr 2015 Beträge zwischen 0 und 189 Euro pro Jahr fest. Ungerecht! Finde auch ich und möchte mich deswegen für Hundebesitzer in Werne einsetzen.

Privat verbringe ich sehr gerne Zeit mit meiner Familie und Freunden. Man findet mich oft in der Natur oder vor einer Beton Wand, wo ich meinem Hobby/Beruf dem Graffiti nachgehe. Ich liebe es mit Farben zu spielen, um mich Künstlerisch auszuleben. Wenn ich mich entspannen möchte schreibe ich Kalligrafie oder Lese ein Buch. Auch privat engagiere ich mich gerne politisch, hier liegt mein Fokus bei dem Rechten von Mädchen und Frauen, ich gehe gerne in Diskussion oder leiste aufklärende Arbeit.

 

Mehrere Hinweise der Steinkampsiedler über eine Wahlveranstaltung am heutigen Sonntag.

Liebe Bürger*innen,

uns erreichen Hinweise zu einer Wahlkampfveranstaltung der CDU in Werne am Spielplatz der Steinkampsiedler. Laut den Hinweisen soll es einen Bierstand gegeben haben.

Es ist in Corona Zeiten schwierig, den Menschen zu sagen, es soll nichts gemacht werden und alle Parteien halten sich daran, nur die CDU nicht.

Die Linke wird auch weiterhin im Wahlkampf auf solche Veranstaltungen verzichten, da uns die Gesundheit der Bürger*innen mehr Wert sind als Wahlkampfveranstaltungen mit Bierständen.

Hier die Weiterleitung eines Hinweises, die es auf den Punkt bringt, was die CDU darf oder macht und andere nicht dürfen oder machen:

„Leider dürfen aufgrund der langjährigen Streitigkeiten insbesondere mit einem Anwohner keine Veranstaltungen mehr auf dem Spielplatz am Grevinghof stattfinden, wie früher Abschlussfeiern von Kindergartengruppen oder Grundschulen. Ein politischer Frühschoppen der CDU ist dort aber möglich. Das ist schon erstaunlich.“

Wir bleiben an dem Thema dran und wünschen den Bürgern*innen: Bleiben Sie gesund!

Martin Pausch stellt sich als Kandidat im Wahlbezirk 020 und Listenplatz 1 vor.

Name: Martin Pausch
Alter: 56
Beruf: Brandschutzbeauftragter
Geburtsort: Dortmund

Hobbys:

Ich spiele gerne Schach oder auch Skat, nicht am Computer, sondern bei einer netten Unterhaltung mit meinem Gegenüber.

Samstags verfolge ich die Bundesligaergebnisse und freue mich immer wieder, wenn Borussia Dortmund gewinnt.

Ein gutes Buch auf dem Sofa fesselt mich sehr.

Außerdem treffe ich mich gerne mit meinen Freunden.

Politische Interessen:

Sechs Jahre habe ich bereits Politik für Werne gemacht und da mir diese Stadt am Herzen liegt, möchte ich auch weiterhin ein Ohr für die Sorgen und Nöte der Bürger*innen haben.

Der Lokalpolitiker sollte immer für die Menschen da sein und nicht nur kurz vor der Wahl. Dies habe ich in vielen Vereinen, auf Festen oder auch auf Veranstaltungen der Werne Marketing GmbH umgesetzt.

Leider konnte ich die Grundsteuer B-Erhöhung nicht verhindern, dafür war meine einzelne Stimme zu wenig. Doch konnte meine Stimme bewirken, dass die Gewerbesteuer nicht erhöht wurde. So schnell liegen im Stadtrat Erfolg und Niederlage beieinander. Aber es zeigt auch: jede Stimme zählt!

Als sozialer Mensch setze ich mich für alle Bürger*innen ein. Neiddebatten gibt es bei mir nicht. Der Mensch sollte immer im Mittelpunkt der Politik stehen, daher bin ich auch für die Einbindung der Bürger*innen bei politischen Entscheidungen in dieser Stadt.

Ich bin für kostenloses Schulessen für die Kinder, für die Abschaffung der Kitagebühren und für den Tariflohn für aller städtischen GmbHs. Dabei habe ich stets den Blick auf den Haushalt, damit wir nicht wieder in die Haushaltssicherung kommen.

Ein gerechtes Werne in der wir alle gerne leben, sollte keine Illusion sein, sondern erstrebenswert.

Ich möchte mich für die letzten sechs Jahre im Stadtrat bei allen Bürgern*innen bedanken. Bedanken möchte ich mich dabei vor allem für ihre offenen Worte, ob Lob oder Kritik und den Dialog, den ich immer gesucht habe. Es war schön und interessant und ich freue mich auf mehr davon.

Rebekka Kämpfe stellt sich als Kandidatin im Wahlbezirk 130 und Listenplatz 3 vor.

Name: Rebekka Kämpfe

Alter: 32 Jahre

Beruf: Studentin Angewandte Sozialwissenschaften, nebenberuflich im Online-Marketing tätig

wohnhaft in Werne, aufgewachsen in Stockum

verheiratet, eine Tochter

Bevor ich den Linken beigetreten bin, habe ich mich politisch für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens und Frauenrechte engagiert – beides Themen, die sehr gut zum Gerechtigkeitsverständnis meiner Partei passen. Während das bGe innerhalb unserer Partei aktuell viel diskutiert wird (die Linke Werne spricht sich übrigens für ein bGe aus!), sind wir z.B. mit einem größeren Frauen- als Männeranteil als Fraktion im Bundestag.

Auch in Werne möchte ich mich für Frauen stark machen und sie mit meiner Stimme im Stadtrat vertreten.

Das bGe lässt sich in Werne zwar nicht gesondert einführen, aber den Gedanken der Teilhabegerechtigkeit kann man auch kommunal aufgreifen. Deswegen finde ich es wichtig, dafür zu sorgen, dass man allen Menschen in Werne eine Teilhabe an der Gesellschaft ermöglicht, unabhängig von Einkommen, Herkunft, Alter, Geschlecht oder sexueller Orientierung. Hier sehe ich dringenden Handlungsbedarf im Bereich der Jugend – sie ist nicht nur unsere Zukunft, sondern auch unsere Gegenwart und es müssen Aufenthaltsorte für Jugendliche, sowie bezahlbare und ansprechende Freizeitaktivitäten geschaffen werden, anstatt sie für jegliche Verschmutzung an öffentlichen Plätzen oder in Parks verantwortlich zu machen.

Weitere Themen, die ich wichtig finde, kurz und knapp in Stichpunkten, damit’s nicht zu viel zu lesen wird:

– Eichenprozessionsspinner effektiv bekämpfen
– vom Auto unabhängige Mobilität ausweiten um den CO2- Ausstoß zu verringern
– Ausbau der Radwege (auch im Hinblick auf unabhängige und sichere Mobilität von Jugendlichen)
– Stockum wieder mehr in den Blick nehmen

Privat verbringe ich gerne Zeit mit meiner Familie und meinen Freund*innen, diskutiere leidenschaftlich und viel über sozialpolitische Themen und zum Abschalten gehe ich ins Fitnessstudio oder produziere elektronische Musik.

Thorsten Köller stellt sich als Kandidat im Wahlbezirk 190 und Listenplatz 4 vor:

Name: Thorsten Köller
 
49 Jahre verheiratet, eine Tochter, evangelisch
 
Erste Ausbildung zum Bergmechaniker in Hamm Bockum-Hövel. Gewerkschaftsmitglied der IGBE und Teilnahme an den ersten Demonstrationen für einen sozialverträglichen Strukturwandel.
 
Zweite Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger im Malteser Krankenhaus in Hamm Bockum-Hövel. Aktives Mitglied im Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe. Zivildienstleistender im Pflegebereich im Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke. Weiterbildung zur Pflegedienstleitung in Münster und Fortbildungen an der Uni Witten-Herdecke Fachbereich für Pflegewissenschaft.
 
Übernahme der Leitungsfunktion im Operativen Bereich. Gewerkschaftsmitglied bei ÖTV/Verdi und Mitglied im Betriebsrat sowie Verdi Vertrauensmann im Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke.
 
Durch eine Berufserkrankung erwerbsunfähig.
 
Nur gemeinsam ist man stark.
 
Dieser Rote Faden zieht sich durch meine bisherige Biographie. Ohne eine starke Vertretung gemeinsamer Interessen ist der Einzelne schutzlos den Widrigkeiten des Lebens ausgeliefert.
 
Für Stockum möchte ich einer immer weiter voranschreitenden Dezentralisierung entgegenwirken und Stockum in seinen Strukturen langfristig stärken.
 
Durch den demographischen Wandel unserer Gesellschaft sehe ich eine tragfähige Zukunft nur durch den Aufbau von dezentralen Strukturen. Insbesondere im Gesamten Care Bereich benötigen wir innovative Konzepte wie zum Beispiel die Implementierung einer professionellen Quartierspflege.

Dominik Bulinski verspricht viel und gefährdet den Haushalt.

Wenn man am gestrigen Abend Herrn Bulinski (CDU) gehört hat, dann gibt er Geld aus, welches es nicht gibt. Er verspricht das Blaue vom Himmel ohne Blick auf die Finanzen. Bürgermeister Christ (Parteilos) hat uns aus der Haushaltssicherung geholt und trotzdem wichtige Investitionen vorangetrieben.

Dominik Bulinski verspricht viel und gefährdet den Haushalt.

Woher möchte er die Gegenfinanzierung nehmen? Stehen dann das Museum, die Bücherei und das Solebad auf der Streichliste? Das können wir nicht riskieren.

Wir sollten Politik mit Augenmaß betreiben.

Das hat Lothar Christ im Blick!

Daher unterstützt die Linke in Werne Bürgermeister Lothar Christ, da wir, wie unser Bürgermeister Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern haben, auch im wirtschaftlichen Sinne, damit unsere Kinder ohne Sorgen hier in Zukunft leben können.

Linke vor Ort!

Wir, die Linke Werne, möchten wissen, was die Menschen in dieser schönen Stadt bedrückt, was ihnen gefällt, sie geändert haben möchten.

Daher reden wir gerne mit den Bürgerinnen und Bürgern. Am Donnerstag 20.08.2020 sind wir im Baaken, dem neuen Baugebiet. Ab 10 Uhr werden wir euch zuhören, um zum Beispiel die Problematik mit der Mauer verstehen zu können – damit wir dieses Gespräch im Stadtrat zur Diskussion stellen können und das Beste für alle Anwohner*innen im Baaken rausholen können.

Wenn andere Probleme in der Stadt auftreten oder Ihr etwas loben wollt, schreibt uns an und wir stellen uns dem Gespräch, denn Werne und seine Bürger*innen liege uns am Herzen.

Um einen Termin zu vereinbaren, schreibt uns einfach an. Dann finden wir schnell und zuverlässig zusammen.

Martin Pausch
email: martin_pausch@dielinkewerne.de
Rebekka Kämpfe
email: rebekka.kaempfe@dielinkewerne.de
Andreas Schütte
email: andreas.schuette@dielinkewerne.de

Das Angebot gilt auch nach der Wahl!

Ralf Peter Schleweis stellt sich als Kandidat im Wahlbezirk 120 und Listenplatz 5 vor:

Name: Ralf Peter Schleweis
Alter: 47 Jahre
Beruf: selbstständiger Kaufmann
Geburtsort: Dortmund
 
 
Hobbys:
 
Meine Entspannung suche ich an meinem Gartenteich oder beim Angeln.
 
Nebenbei moderiere ich seit Jahren ein großes Teichforum.
 
Als aktives Mitglied in einem BVB-Fanclub versuche ich natürlich, jedes Heimspiel live zu erleben.
 
Politische Interessen:
 
Leider sehe ich gerade in der Jugend- und Sozialpolitik große Defizite in unserer Stadt. Hier braucht es Ideen, um Werne auch für Jugendliche interessant zu gestalten.
 
Auch betrachte die Entwicklung unserer Innenstadt mit Sorge.
Ohne vernünftige Konzepte wird es leider noch mehr Leerstände geben.
 
Ziel kann es daher nur sein, die Innenstadt so zu gestalten, dass die Bürger dort gerne einkaufen und auch die Solebadbesucher noch gerne eine Runde bummeln gehen.
Weiter wünsche ich mir mehr Mülleimer und Bänke in den Außenbereichen.
 
Außerdem sollte es möglich sein, den Hundebesitzern von ihren Steuern kostenlose und kompostierbare Hundekotbeutel zu stellen.
 
Sparen heißt für mich nicht, die Steuereinnahmen zu erhöhen, sparen heißt, nachzugucken, wo man die Ausgaben sinnvoll kürzen kann.
 
Auf bundespolitischer Ebene befürworte ich, dass Unternehmen hier getätigte Gewinne auch hier versteuern.