Sicherer Hafen

Auch im Jahr 2020 war das Mittelmeer eine der häufigsten genutzten Fluchtrouten nach Europa, auf der zivile Seenotrettungsorganisationen wieder tausende Menschen aus Seenot gerettet und sicher in europäische Häfen gebracht haben.

Sichere Häfen heißen geflüchtete Menschen auch zusätzlich zur Verteilungsquote von Schutzsuchenden willkommen und stellen eine schnelle und unkomplizierte Aufnahme und Unterbringung von aus Seenot geretteten Menschen sicher. Zudem fordern Sichere Häfen im Namen ihrer Bürgerinnen und Bürger die Entkriminalisierung der Seenotrettung und neue staatliche Rettungsmissionen.

Mit Stand des Antragsdatums listet die Initiative „Seebrücke – schafft sichere Häfen“ 234 Landkreise und Kommunen in ganz Deutschland auf – davon im Kreis Unna lediglich der Kreis selbst und die Stadt Unna – die sich zu sicheren Häfen erklärt haben. Hier könnte die Stadt Werne als nächste Kommune im Landkreis Vorbild für weitere Kommunen sein.

Das Bündnis „Städte Sicherer Häfen“ wurde im Sommer 2019 von 13 Städten auf Initiative der Seebrücke und der Landeshauptstadt Potsdam – die das Bündnis auch koordiniert – gegründet und vernetzt Sichere Häfen untereinander. Mit Stand des Antragsdatums gehören bereits mehr als 90 Städte dem Bündnis an und bilden eine starke Gegenstimme zur Abschottungspolitik der Bundesregierung.

Daher beantragt die Linke im Rat der Stadt Werne zur nächsten Sitzung: Das sich die Stadt Werne zum „sicheren Hafen“ erklärt.

Ein Gedanke zu „Sicherer Hafen“

  1. Wer sich in Gefahr begibt, ist selber Schuld. Wir brauchen hier keine Armutsflüchtlinge haben selber viele Leute die in Armut leben. Wenn ich in den Bergen rumklettere, hilft mir auch niemand. Ihr wollt euch wichtig machen auf unsere Kosten und die Schlepper verdienen sich eine goldene Nase. Wie blöd seid ihr denn, daß ihr das nicht seht.

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