Warum die Linksfraktion im Rat der Stadt nicht einfach „nein“ zum Gewerbegebiet sagt

Die Linksfraktion trägt Verantwortung für die Menschen in dieser Stadt und wir möchten, dass es diesen und auch den folgenden Generationen gut geht. Aus diesem Grund entscheiden wir nicht nach Bauchgefühl, sondern machen uns Gedanken.

Wir verstehen die Gegner des Gewerbegebietes und ebenso verstehen wir die Befürworter und mal ehrlich: allen können wir es nicht recht machen, genauso wenig wie die anderen Parteien es allen recht machen können.

Es ist einfach, „nein“ zu sagen, um dann anschließend erstaunt zur Kenntnis nehmen zu müssen, dass die Grundsteuer B steigt oder Einrichtungen in unserer Stadt schließen müssen, weil die Mittel fehlen.

Wir behalten weiterhin im Auge, welche Firmen sich ansiedeln wollen, wie die Menschen beim Entscheid abstimmen und was die Stadt an finanziellem Input braucht, damit sich Werne auch in Zukunft noch all die wichtigen Dinge leisten kann, die für die Menschen in dieser Stadt da sind.

Bücherei, Museum und das Solebad, gegen das wir gestimmt haben, kosten Geld und auch um eine Berufsfeuerwehr kommen wir in naher Zukunft nicht herum. All das muss bezahlt werden.

Daher ist es gefährlich, „nein“ zu sagen, sagen wir doch lieber: „Mal sehen wie die Planungen werden und wie das mit dem Umweltschutz übereingebracht werden soll und ob somit nicht sogar Kompromisse mit der BIN entstehen können, die die Stadt und den Klimaschutz voranbringen können.“

Vielleicht ist das Gewerbegebiet gar nicht so schlimm, vielleicht bringt es Werne nach Vorne und natürlich bleibt da noch die Frage nach der Ausgleichsfläche. Viele Punkte müssen geklärt werden.

Nein ist schnell gesagt, wir wägen lieber ab.

Eure Linksfraktion in Werne, die das Beste für die Menschen und die Stadt jetzt und in Zukunft möchte.

Schönes Wochenende zusammen.

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