Marie Christin Köller stellt sich als Kandidatin im Wahlbezirk 180 und Listenplatz 6 vor:

Name: Marie Christin Köller
Alter: 20 Jahre
Beruf: Jurastudentin in Münster
Geburtsort: Hamm
 
Hobbys:
 
Als Ausgleich zu meinem Studium genieße ich es besonders in fantastische Welten abzutauchen oder solche zu erschaffen.
 
Auch liebe ich es mit meinem wunderbaren Freunden essen zu gehen, etwas zu zocken oder schwimmen zu gehen. Wenn mein Studium sehr anstrengend ist muss ich wohl gestehen, dass es trotz der harten Arbeit mich auch so sehr interessiert, dass ich es als eins meiner Hobbys bezeichnen muss.
 
Politische Interessen:
 
Besonders einsetzten will ich mich sowohl für Stockum, als auch für die Jugend in Werne.
 
Ich lebe in Stockum seit ich fünf Jahre alt bin und in dieser Zeit ist es mir einmal mehr als jeder andere Ort auf der Welt ans Herz gewachsen. Es tut mir somit immer auch etwas im Herzen weh wenn ich sehe, dass Stockum von der Stadt Werne weniger bekommt als es eigentlich verdient.
 
Nicht nur der Beschluss das Lehrschwimmbecken zu schließen und somit all die Vereine und die Grundschule nach Werne zu schicken, sondern auch die Erkenntnis, das Stockum keine Blumen von Werne erhält haben mir besonders erschüttert. Ich kann mir nur ausmalen wie viel schöner und ereignisreicher Stockum sein könnte, wenn sich dafür politisch genug eingesetzt werden würde, dass Stockum die Aufmerksamkeit bekommt das es verdient. Dies zu erreichen ist eines meiner größten Ziele auf kommunaler Ebene.
 
Mein anderes großes Ziel wäre eine größere Anzahl an Unterhaltungsmöglichkeiten besonders für die Jugend in Werne. Häufig habe ich in der Vergangenheit hören müssen, dass Gleichaltrigen das Leben in Werne nicht mehr gefällt, da es kaum Möglichkeiten der Unterhaltung gibt. Ich sehe es somit als sehr wichtig an, diese Altersgruppe davon zu überzeugen, dass Werne nicht nur für ältere Menschen ist, sondern auch sie hier tolle Momente mit ihren Freunden erleben könnten.
 
Mehr Geschäfte oder auf Jugendliche und junge Erwachsende ausgerichtete Lokale könnten in dieser Ansicht schon vieles erreichen und somit auch dafür sorgen, dass unsere Jugend nicht mehr aus Werne flüchten möchte.
Auf nationaler Ebene interessieren mich besonders das bedingungslose Grundeinkommen, welches ich essentiell für Studenten und Menschen mit weniger Einkommen für wichtig halte, als auch das Bildungssystem, welches nach meiner Erfahrung nicht besonders gut auf Länderebene funktioniert.

Andreas Schütte stellt sich vor: (Wahlbezirk 150 und Listenplatz 2)

Name: Andreas Schütte
Alter: 34
Beruf: Sozialversicherungsfachangestellter
Geburtsort: Hamm
 
Hobbys:
 
Gute Bücher, wunderschöne Natur und das Kochen sind mein Ausgleich nach einem langen Arbeitstag. Ich liebe Technik und bin seit ich denken kann Teil der „Nerdkultur“.
 
Dazu gehört manchmal das Zocken oder auch einfach nur Netflix und Sofa.
 
Ein Leben ohne meine kleine Familie wäre für mich kein Leben.
 
Politische Interessen:
 
Ich möchte, dass wir in Werne attraktive Bedingungen für Familien schaffen und das Leben in unserer Stadt nicht vom Geldbeutel abhängt.
 
Für mich gehört der Ausbau des sozialen Wohnungsbaus und dessen stärkere Berücksichtigung bei der Ausschreibung von neuen Baugebieten dazu.
 
Kostenfreie Kita- und Betreuungsplätze sind für mich langfristig ein wichtiger Baustein zur finanziellen Entlastung Werner Familien. Ein Zwischenschritt auf dem Weg zur Beitragsfreiheit kann die Erhebung der Elternbeiträge nicht wie bisher nach dem Brutto-, sondern nach dem Nettoeinkommen sein, also dem in den Familien tatsächlich verfügbaren Einkommen.
 
Nebeneffekt: Geld, das die Familien sparen, kommt direkt der Wirtschaft in Werne zugute.
 
Um die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs zu erhöhen und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, plädiere ich für den Ausbau der Busverbindungen im Stadt- und Kreisgebiet und die Einführung einer 1-Euro-Tageskarte, bzw. eines 365-Euro-Jahrestickets, welches wenigstens das gesamte Kreisgebiet und Hamm umfasst und für beliebig viele Fahrten am Tag gilt.
 
Auch hier gilt: Mobilität und damit auch Klimaschutz dürfen nicht vom Geldbeutel abhängen. Der innerstädtische Radverkehr bedarf zusätzlich besonderer Förderung.
 
Bundes politisch befürworte ich die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens statt der existierenden, mit Sanktionen bedrohten und deutlich zu gering bemessenen Grundsicherung.
Die Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben ist mein oberstes Ziel.

Gesundheit ist keine Ware

Nicht erst der Corona-Virus hat deutlich gemacht: Im Gesundheitssystem zählt der Gewinn, es gibt keine Kapazitäten für Notfallsituationen.

Private Krankenhäuser behandeln nur lukrative Fälle, machen Profite auf Kosten unserer Gesundheit.Das Problem entstand aber nicht erst durch Corona, sondern gehörte bereits vorher zu unserem Alltag: Termine bei Fachärzt*innen zu bekommen, darauf warten wir häufig Monate. Oder wir werden aus dem Krankenhaus entlassen, obwohl unsere Verletzungen noch nicht verheilt sind.

Der Grund: Ärzt*innen müssen ihre Leistungen nach Katalog abrechnen, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen Gewinn machen. Es gibt zu wenig Pflegepersonal, schlecht bezahlt ist es noch dazu.Was wir alle brauchen sind Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen in öffentlicher Hand.

Wir brauchen kommunale Pflegedienste. Wir brauchen Ärzt*innen, die wieder die Zeit haben, Hausbesuche zu machen. Wir brauchen Gesundheitsämter, die gut ausgestattet sind. Wir brauchen mehr Personal in der Pflege, das gut bezahlt wird.

Für Gleichberechtigung nicht nur auf Papier!

Hey Ihr Frauen, seit über 100 Jahren dürft Ihr nun wählen, mega oder? Aber in den Parlamenten sitzen immer noch überwiegend Männer – vor allem in der Kommunalpolitik. Und auch zuhause seid es immer noch Ihr, die den Großteil der Hausarbeit machen, die im Job kürzer treten wegen der Kinder oder anderer Angehöriger, die Ihr aufopferungsvoll pflegt. Eure Männer machen Karriere, während Ihr immer weniger verdienen werdet als sie. Deshalb seid Ihr von Altersarmut viel häufiger betroffen als sie. Deshalb seid Ihr von Ihnen abhängig. Und trotz #metoo ist Sexismus weiterhin an der Tagesordnung. Das will DIE LINKE ändern und in der Kommune mit gutem Beispiel vorangehen – mit einer konsequenten Gleichstellungspolitik! Wie die aussieht? Wir machen Eure Arbeit zuhause sichtbar, wir setzen uns für eine faire Bezahlung Eurer Jobs ein.

Wir wollen mehr Plätze in Frauenhäusern, für diejenigen von Euch, die zuhause von Gewalt bedroht sind. Wir wollen mehr Geld für die Täterarbeit, um Euch und Eure Kinder zu schützen.

Vorrang für Rad und Nahverkehr

Unsere Straßen werden immer voller, die Luft wird immer schlechter. Das hat viele Gründe: Die Arbeit, der Sportplatz und auch der Supermarkt liegen immer weiter von der Wohnung entfernt. Zudem gibt es immer mehr Lieferverkehr. Und: Auf dem Land fährt der Bus so selten, da geht ohne Auto fast gar nichts.

Deshalb will DIE LINKE die Infrastruktur für Bus und Bahn ausbauen, die Taktung soll enger werden. Während die einen mit dem eigenen Auto immer mobiler sein müssen, wird anderen das Recht auf Mobilität streitig gemacht: Menschen mit geringem Einkommen, kleiner Rente oder Hartz IV-Betroffene können sich Tickets für Bus und Bahn oftmals nicht leisten. Und diejenigen, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, finden viel zu oft zu schmale Bürgersteige und kaputte Radwege vor. Deshalb wollen wir die Verkehrsplanung vom Kopf auf die Füße stellen und das im wahrsten Sinne des Wortes!

Wahlversammlung am 18.06.2020

Der Ortsverband „Die LINKE Werne“ hat sich am Donnerstag, 18.06.2020 zur Wahlversammlung im Stadthaus getroffen.

Damit der Einzug in den Rat der Stadt Werne als Fraktion funktioniert, haben die Mitglieder die Direktkandidaten für die einzelnen Wahlkreisen gewählt sowie die Reserveliste aufgestellt.

Die Reserveliste wird von unserem Einzelkämpfer in den letzten sechs Jahren Martin Pausch angeführt. Auf den weiteren Plätzen folgen unter anderem:

2 Andreas Schütte
3 Rebekka Kämpfe
4 Thorsten Köller
5 Ralf Schleweis

Die Direktmandate wurden folgendermaßen gewählt:

Wahlbezirk
010 Helga Jungheim
020 Martin Pausch
030 Mandy Benning
040 Dietmar Füssgen
050 Dominik Weber
060 Dominik Karlisch
070 Sarah Schütte
080 Bianca Köller
090 Rainer Pforr
100 Lydia Schütte-Elster
110 Patrick Josef Vobig
120 Ralf-Peter Schleweis
130 Rebekka Kämpfe
140 Rolf Dettmar
150 Andreas Schütte
160 Peter Jelich
170 Oliver Wille
180 Christin Marie Köller
190 Thorsten Köller

Besonders hervorzuheben ist, dass sieben Frauen aufgestellt sind. Insgesamt zeigt sich anhand der breiten Aufstellung ein deutliches Interesse an der politischen Arbeit in Werne.

Zu den Kernforderungen der Linken im bevorstehenden Kommunalwahlkampf gehören unter anderem:

• Sozialen Wohnungsbau fördern
• Fahrrad fahren sicherer machen
• Werne für die Jugend interessanter und attraktiver gestalten
• Stockum neu beleben
• Tarifvertrag für alle städtischen GmbHs

Dieses sind nur ein paar Punkte, die uns bewegen. Selbstverständlich stehen wir immer für Fragen zur Verfügung. Kommen Sie zu unseren Wahlständen oder vereinbaren Sie Termine mit Martin Pausch unter der Mail Adresse: martin.pausch@dielinkewerne.de

Außerdem möchten wir aufgrund der hohen Anzahl von Mitgliedern in Stockum demnächst eine Bezirksgruppe Stockum gründen. Bürgernähe ist uns ein großes Anliegen!

Des Weiteren haben sich die Frauen im Ortsverband „Die Linke Werne“ darauf verständigt, dass es in naher Zukunft ein Frauenplenum geben wird. Die Planungen sind schon hierfür schon weiter voran geschritten.

Frauen, die Interesse haben beim Frauenplenum mitzumachen oder sich informieren wollen, melden sich bitte bei Rebekka Kämpfe unter der Mail Adresse: rebekka.kaempfe@dielinkewerne.de

OV Werne das erste mal zur Wahl zum Kreistag dabei.

Heute fand in Unna die Wahlversammlung zur Wahl zum Kreistag statt. Der OV Werne war das erste mal mit Andreas Schütte und Martin Pausch vertreten.

Andreas wurde für den Wahlkreis 3 und Martin für den Wahlkreis 4 als Direktkandidaten gewählt.

Beide Direktkandidaten bedankten sich bei den Genossinnen und Genossen für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen sich nun auf den bevorstehenden Wahlkampf.