Vorrang für Rad und Nahverkehr

Unsere Straßen werden immer voller, die Luft wird immer schlechter. Das hat viele Gründe: Die Arbeit, der Sportplatz und auch der Supermarkt liegen immer weiter von der Wohnung entfernt. Zudem gibt es immer mehr Lieferverkehr. Und: Auf dem Land fährt der Bus so selten, da geht ohne Auto fast gar nichts.

Deshalb will DIE LINKE die Infrastruktur für Bus und Bahn ausbauen, die Taktung soll enger werden. Während die einen mit dem eigenen Auto immer mobiler sein müssen, wird anderen das Recht auf Mobilität streitig gemacht: Menschen mit geringem Einkommen, kleiner Rente oder Hartz IV-Betroffene können sich Tickets für Bus und Bahn oftmals nicht leisten. Und diejenigen, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, finden viel zu oft zu schmale Bürgersteige und kaputte Radwege vor. Deshalb wollen wir die Verkehrsplanung vom Kopf auf die Füße stellen und das im wahrsten Sinne des Wortes!

Fürstenhof in Werne soll sicherer werden

Da die Straße Fürstenhof am Tage mit Autos so zugestellt ist, dass die Feuerwehr bzw. der Rettungsdienst kaum durchkommen kann, möchte die Linke folgenden Vorschlag zur nächsten Ratssitzung einreichen.

Man sollte aus Sicherheitsgründen in der Straße Fürstenhof, ab Kreisverkehr Bahnhofstraße bis Haus Nummer 11 und ab der Kreuzung Penningrode bis Ottostraße ein Halteverbot in beiden Richtungen einrichten.

Des Weiteren sollte auf dem Parkplatz vor dem Juwel Bewohnerparkplätze geschaffen werden, damit diese ihre Autos sicher abstellen können. Hier sollten die Anwohner angeben welchen Bedarf sie haben und diese können dann nach geltenden Gebühren angemietet werden.