Warum die Linksfraktion im Rat der Stadt nicht einfach „nein“ zum Gewerbegebiet sagt

Die Linksfraktion trägt Verantwortung für die Menschen in dieser Stadt und wir möchten, dass es diesen und auch den folgenden Generationen gut geht. Aus diesem Grund entscheiden wir nicht nach Bauchgefühl, sondern machen uns Gedanken.

Wir verstehen die Gegner des Gewerbegebietes und ebenso verstehen wir die Befürworter und mal ehrlich: allen können wir es nicht recht machen, genauso wenig wie die anderen Parteien es allen recht machen können.

Es ist einfach, „nein“ zu sagen, um dann anschließend erstaunt zur Kenntnis nehmen zu müssen, dass die Grundsteuer B steigt oder Einrichtungen in unserer Stadt schließen müssen, weil die Mittel fehlen.

Wir behalten weiterhin im Auge, welche Firmen sich ansiedeln wollen, wie die Menschen beim Entscheid abstimmen und was die Stadt an finanziellem Input braucht, damit sich Werne auch in Zukunft noch all die wichtigen Dinge leisten kann, die für die Menschen in dieser Stadt da sind.

Bücherei, Museum und das Solebad, gegen das wir gestimmt haben, kosten Geld und auch um eine Berufsfeuerwehr kommen wir in naher Zukunft nicht herum. All das muss bezahlt werden.

Daher ist es gefährlich, „nein“ zu sagen, sagen wir doch lieber: „Mal sehen wie die Planungen werden und wie das mit dem Umweltschutz übereingebracht werden soll und ob somit nicht sogar Kompromisse mit der BIN entstehen können, die die Stadt und den Klimaschutz voranbringen können.“

Vielleicht ist das Gewerbegebiet gar nicht so schlimm, vielleicht bringt es Werne nach Vorne und natürlich bleibt da noch die Frage nach der Ausgleichsfläche. Viele Punkte müssen geklärt werden.

Nein ist schnell gesagt, wir wägen lieber ab.

Eure Linksfraktion in Werne, die das Beste für die Menschen und die Stadt jetzt und in Zukunft möchte.

Schönes Wochenende zusammen.

Lokalpolitik ist mehr…

Lokalpolitik ist nicht nur etwas verändern wollen, die Stadt nach unserer Meinung zu gestalten. Lokalpolitik heißt für unsere Fraktion auch zu helfen, wenn Hilfe gebraucht wird und wenn man ein so schönes handgeschriebenes Dankeschön bekommt, dann hat man alles richtig gemacht. So macht Lokalpolitik Spaß.
Wir wünschen ein schönes Wochenende.

„Die Linke“ sagt ihre Teilnahme am Ausschuss für Kultur, Partnerschaften, Stadtmarketing und Brauchtumspflege ab.

Es ist schon verwunderlich, wenn man sieht, dass fast alle Ausschüsse aufgrund der Pandemie abgesagt werden und dennoch einige Ausschussvorsitzende auf ihren Ausschuss bestehen.

Gerade in Zeiten der Pandemie ist es unverständlich, dass auf einen Termin bestanden wird, obwohl keine wichtigen Beschlüsse auf der Tagesordnung stehen.

Lokalpolitiker haben eine Vorbildfunktion und sollten sich nicht mit fast 20 Menschen treffen. Ich wüsste gar nicht wie ich es den Kaufleuten oder anderen Menschen erklären sollte außer mit dem alleinigen Willen der CDU….

Nein, so geht das nicht! Wir müssen auf die Gesundheit der Bürger und Bürgerinnen in Werne Rücksicht nehmen insbesondere bei den neuen Infektionszahlen und neuerdings täglich über 1000 Toten.

Wer da eine Sitzung ohne wichtigen Beschlüsse durchboxen will, handelt leichtfertig und bringt andere Menschen in Gefahr. Die Linke möchte Ihrer Vorbildfunktion gerecht werden und sagt aus diesem Grunde die Teilnahme ab.

Wir empfehlen ganz klar die Verschiebung der Ausschüsse im Januar und bei Bedarf die Nutzung von schriftlichen Verfahren bei Beschlüssen in Dringlichkeitsentscheidungen.

Wir sagen Danke Carolin Brautlecht!

Danke für das, was sie für Werne gemacht haben,

das ist nicht alltäglich in der heutigen Zeit.

Oft hat Carolin Brautlecht von morgens bis abends gearbeitet, doch nun ist es bald vorbei – auf jeden Fall in unserer Stadt.

Carolin Brautlecht wird schon bald die Stadt Soest glücklich machen mit ihrem Ehrgeiz, Einsatz und ihrer Lebensfreude.

Die Stadt Werne verliert eine Macherin, es wird schwer werden, in ihre Fußstapfen zu treten. Nehmen wir zum Beispiel das Straßen Festival, welches über die Stadtgrenzen hinaus bekannt wurde. Auch ist es immer wieder schön, im Sommer durch die Stadt zu gehen und dabei den Anblick der Blumenampeln zu genießen.

Die Linke verneigt sich vor einer Frau, die alles für die Stadt getan und die Menschen mitgenommen hat.
Noch hat sie ein paar Monate in unserer schönen Stadt zu tun, wir werden sie weiter bis zum letzten Tag unterstützen.

Wir sagen Danke und wünschen für die Zukunft in Soest alles Gute.